FC / UK

Facilitated Communication = Gestützte Kommunikation / Unterstützte Kommunikation


Unsere Buchempfehlungen zum Thema FC:

FC - Facilitated Communication - Forschung und Praxis im Dialog

(2010, 1. Auflage, Verlag Loeper Karlsruhe, 224 Seiten, I
SBN-10: 3-86059-196-7)

An der Facilitated Communication (FC), der Gestützten Kommunikation, scheiden sich die Geister. Menschen mit Autismus und anderen erheblichen Kommunikationsbeeinträchtigungen nutzen sie mit großem Erfolg um sich auszudrücken. Die Diskrepanz zwischen den ‚gestützt’ und den ohne Stütze hervorgebrachten Äußerungen führt jedoch auch zu skeptischen Einschätzungen der Methode FC. Um zu klären, ob FC den Menschen insgesamt eher nützt oder schadet muss das Wissen über die Methode deutlich erweitert werden. Die in diesem Buch vorgestellten internationalen Beiträge der Fachtagung „FC – Forschung und Praxis im Dialog“, tragen dazu bei. Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über den Erkenntnis- und Forschungsstand zu FC und entwickeln neue Fragestellungen.
Die Interaktion steht im Mittelpunkt mehrerer vorgestellter Studien: Welche Interaktionsprozesse laufen zwischen den Beteiligten ab und welche Interaktionsstruktur zeigt sich? Verändert und entwickelt sie sich mit FC? Trägt FC zu einer tatsächlichen Verbesserung der Kommunikationssituation bei? Wie kann man sie als rehabilitative Unterstützung nutzen?
Die Ergebnisse weiterer Forschungsprojekte informieren z. B. über die Situation von Kindern und Jugendlichen mit autistischem Verhalten in Schulen und über die Einstellungen, Meinungen und Haltungen von Wissenschaftlern und Praktikern zu FC.
Darüber hinaus werden Beiträge aus der FC-Praxis vorgestellt: zur Implementierung und Durchführung eines FC-Trainings an einer Schule in Großbritannien, zur Auswirkung von FC auf die praktische Arbeit in Einrichtungen für schwer kommunikationsbeeinträchtigte Menschen in der Schweiz und zu einem deutschen Projekt für junge Menschen mit Autismus, die den Hauptschulabschluss erwerben möchten.
Die Erfahrungen und Einschätzungen eines FC-Nutzers und seiner Stützerin schildern, warum FC helfen kann, Beeinträchtigungen im zielgerichteten Handeln der Nutzer zu kompensieren.

Das Anliegen, ein frühes Ausblenden der Stütze und eine größtmögliche Autonomie der Nutzer anzustreben, spiegelt sich in vielen Texten wider, besonders in der Formulierung von FC-Standards für die Ausbildung und Praxis.

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Gestützte Kommunikation (FC): Pro und Contra. - Diskussion aus der Sicht eines Betroffenen

(2002, 1. Auflage, Verlag Weidler Buchverlag Berlin , 208Seiten, ISBN-10: 3896931989)

Die Methode der Gestützten Kommunikation wird kontrovers diskutiert. „Während die meisten Untersuchungen von Wissenschaftlern geplant und durchgeführt wurden, die das Thema rein theoretisch angegangen sind, gibt es noch eine andere Sicht, nämlich die Innensicht“, schreibt Dietmar Zöller.
Er schreibt seit vielen Jahren gestützt und vertritt hier die „Innensicht“. Aus dieser Perspektive nimmt er Stellung zu ausgewählten Fragen der Kritik an der Gestützten Kommunikation und zeigt auf, welche Erfahrungen er mit dem Gestützt-Werden macht.
Dietmar Zöller vermag es auch, ohne Stütze zu schreiben: mit großer Anstrengung und sehr langsam. Er bringt aber in der vorliegenden Schrift Beispiele für sein gestütztes Schreiben in unterschiedlichen Bezügen und zeigt auf, welche Bedeutung er dem Einsatz dieser Methode bei nichtsprechenden und handlungsgestörten Menschen zumisst.

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Gestützte Kommunikation - Ein Trainingsprogramm

(1997, 1. Auflage, Verlag Beltz , 204Seiten, ISBN-10: 3407557965 )

Es handelt sich um eine Methode, die es Menschen mit schweren Kommunikativen Beeinträchtigungen ermöglicht sich zu verständigen. Ein Partner gibt körperliche Stützung, mit deren Hilfe die neuromotorischen Probleme überwunden und funktionale Bewegungsmuster entwickelt werden können. Diese ermöglichen die Benutzung von Kommunikationsapparaten. Mit Hilfe dieser Technik können zahlreiche Menschen Sprachkompetenz demonstrieren, die nicht über die gesprochene Sprache verfügen: Menschen mit Hirnschädigungen, Cerebralparese, Down-Syndrom, geistige Behinderung und Autismus. Es ist das erste Buch in deutscher Sprache, das sich detailliert mit allen Aspekten dieser Methode und ihrer Kritik befasst.


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